Michaela startete 2017 in unserem Büro in Pilsen und arbeitet inzwischen als Managerin in unserem Berliner Büro bei 4flow management. Im Interview spricht sie über ihre Erfahrungen als Teamleiterin und ihre Rolle in der Initiative „Women Working out Loud“ bei 4flow und welche Tipps sie anderen Frauen in der Supply-Chain-Branche gibt.
Was hat dein Interesse an 4flow und der Supply-Chain-Branche geweckt?
Ich komme ursprünglich aus Tschechien und habe dort BWL und Wirtschaftswissenschaften studiert. Nach meinem Abschluss 2017 habe ich nach einem Job gesucht und ein Angebot von 4flow in Pilsen gefunden. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht viel über Supply Chains, aber was mein Interesse an 4flow geweckt hat, war die Kultur. Von Anfang an habe ich mich hier wohlgefühlt. Mein Wissen über Supply Chains habe ich mir dann im Job angeeignet. Nach zwei Jahren hatte ich die Gelegenheit, ein Projekt in den USA zu unterstützen und bin anschließend nach Berlin gezogen, um das Execution-Team hier zu unterstützen. Ich finde es toll, dass ich bei 4flow so viele aufregende Möglichkeiten bekomme. Doch was mir am besten gefällt, ist unsere großartige Kultur.
Was macht die 4flow-Kultur für dich so besonders?
Für mich besteht sie aus zwei Teilen. Zum einen sind es die Menschen, die zu unserer Kultur beitragen. Bei 4flow gibt es viele inspirierende Vorbilder, insbesondere Frauen, die mich geprägt haben. Zum anderen ist es unsere zukunftsorientierte Denkweise. Es gibt eine Vision und eine starke Ambition, sich ständig zu verbessern und zukunftsfähige Lösungen zu schaffen. Jetzt, da ich Managerin bin und ein Team leite, möchte ich diese Denkweise fördern und eine unterstützende Arbeitsatmosphäre schaffen.
Wie war deine Erfahrung als Teamleiterin bisher?
Es war großartig. Ich arbeite gerne eng mit Menschen zusammen und finde es spannend zu sehen, wie ich jede und jeden Einzelnen unterstützen und herausfordern kann, ihr volles Potenzial zu zeigen. Ich hatte auch tolle Vorgesetzte in der Vergangenheit, die das Potenzial in mir gesehen und mir viele Möglichkeiten geboten haben. Es ist sehr erfüllend, dass ich jetzt diese Rolle für andere Kollegen übernehmen kann. Ich werde jedoch bald diese Verantwortung als Teamleiterin abgeben, um mich auf ein neues Projekt zu konzentrieren, das mir neue Herausforderungen bietet.
Wie wird deine neue Rolle aussehen?
Ich werde eine Manager-Rolle in unserem Solution & Product Management-Team übernehmen, wo wir uns auf die Innovation unserer Execution-Prozesse konzentrieren. Ich werde mein Fachwissen aus meiner alten Rolle nutzen können und gleichzeitig viele neue Dinge lernen. Dennoch wird Führung weiterhin eine meiner größten Leidenschaften bleiben. Ich bin dankbar, dass es bei 4flow viele Möglichkeiten gibt, eine Mentorin für andere 4flower zu sein. Zum Beispiel hatte ich die Gelegenheit, an der Initiative „Women Working out Loud“ teilzunehmen, die Frauen mit verschiedenen Trainings und Networking-Möglichkeiten unterstützt.
Kannst du uns etwas mehr über deine Rolle in der Initiative „Women Working out Loud“ erzählen?
Ich habe als Mentorin für andere Frauen bei 4flow teilgenommen. Es war großartig, denn wir hatten eine sehr unterstützende Atmosphäre in unserer Gruppe. Ich halte es für sehr wichtig, diesen Safe Space für Frauen anzubieten, in dem sie offen ihre Erfahrungen teilen können. Frauen erfahren oft Herausforderungen, die Männer nicht in derselben Weise erleben. Besonders in der Supply-Chain-Branche halte ich es für wichtig, darüber zu sprechen, wie man für sich selbst einsteht, wenn man die einzige Frau im Raum ist.
Welche Tipps würdest du anderen Frauen in der Supply-Chain-Branche geben?
Mein Tipp ist, immer seine Meinung und seine Ambitionen zu äußern. Es ist nie zu spät, zu sagen, was man möchte. Ich denke, dass jeder seine eigenen einzigartigen Stärken hat. Ich möchte Frauen ermutigen, ihr volles Potenzial zu zeigen und ihre Erfolge zu feiern. Außerdem ist es wichtig, die eigene Komfortzone zu verlassen, da man so viel lernen kann. Als ich nach Berlin gezogen bin, war das ein riesiger Schritt aus meiner Komfortzone, aber ich habe dadurch über mich hinauswachsen können.
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